Psycho­lo­gi­sche und psycho­the­ra­peu­ti­sche Hilfe bei Süchten

Sie leiden unter…

  • einem starken Verlangen oder Zwang, Alkohol oder eine andere Substanz (Nikotin, Drogen, Medi­ka­mente, etc.) zu konsu­mieren?
  • der Schwie­rig­keit, die Einnahme zu kontrol­lieren (betref­fend Beginn, Been­di­gung und Menge des Konsums)?
  • einem körper­li­chen Entzugs­syn­drom, wenn die Substanz redu­ziert oder abge­setzt wird?
  • der Aufnahme der glei­chen oder einer anderen Substanz, um die Entzugs­sym­ptome zu vermeiden oder zu vermin­dern?
  • einer Tole­ranz­ent­wick­lung (mit anderen Worten: müssen sie „immer mehr“ konsu­mieren, um den glei­chen Effekt zu spüren?)
  • einer fort­schrei­tenden Vernach­läs­si­gung anderer Vergnügen oder Inter­essen zugunsten der Einnahme der Substanz? Sie inves­tieren viel Zeit darin, die Substanz zu bekommen, zu konsu­mieren oder sich davon zu erholen?
  • einem fort­dau­ernden Substanz­ge­brauch, obwohl Sie wissen, dass es eindeutig schäd­liche Folgen für Sie hat (zum Beispiel Leber­schä­di­gung, Depres­sionen, etc.)

Bei Personen mit einer Such­ter­kran­kung über­wiegen lange Zeit die posi­tiven Aspekte des Substanz­miss­brauchs gegen­über den nega­tiven, weshalb die Verän­de­rungs­be­reit­schaft lange nicht vorhanden ist bzw. auch stark schwanken kann. Ein auffäl­liges Merkmal einer Such­ter­kran­kung ist der Wider­spruch zwischen dem Wunsch nach erneuten Substanz­miss­brauch und Absti­nenz.

Wann spricht man von einer Such­ter­kran­kung?

Man spricht von einer Such­ter­kran­kung, wenn…

  • sich ein regel­mä­ßiges Konsum­muster zeigt.
  • der Konsum zuneh­mende Bedeu­tung bekommt.
  • man Tole­ranz gegen­über der Substanz entwi­ckelt und dies zu einer Konsum­stei­ge­rung führt.
  • Entzugs­sysmp­tome auftreten.
  • der Konsum fort­ge­setzt wird, um einen Entzug zu vermeiden.

Was können Sie bei Süchten tun?

Psycho­the­ra­peu­ti­sche Inter­ven­tionen sind wichtig und erfolgs­ver­spre­chend: Die moti­va­tio­nale Gesprächs­füh­rung, kogni­tive Inter­ven­tionen und Konfron­ta­tionen, um ein paar Möglich­keiten zu nennen, sind evidenz­ba­sierte, psycho­the­ra­peu­ti­sche Verfahren, die Ihnen den Weg in ein (sucht)freies Leben ermög­li­chen. Das Thera­pie­ziel, Absti­nenz oder kontrol­lierter Gebrauch, wird indi­vi­duell mit Ihnen verein­bart. Die Behand­lung soll in Ihren persön­li­chen Alltag inte­griert werden können.

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